Ende Februar traf sich das Waldbrandteam zur jährlichen Mitgliederversammlung in Salzgitter. Neben Schaffung einer Ehrenabteilung stand auch die Wahl von Positionen des Vorstandes turnusgemäß auf der Tagesordnung.
Die Mitgliederversammlung wurde durch den 1. Vorsitzenden nach einem gemeinsamen Essen gegen 19 Uhr eröffnet. Neben fördernden Mitgliedern konnte er auch zahlreiche aktive Mitglieder in Präsenz und Online begrüßen. Zu Beginn sprach er gleich den Dank für das Erscheinen und den Lagerdienst aus. „Viele Hände, schnelles Ende“ hat sich wieder bewährt, so dass der gemeinsame Austausch intensiviert wurde.
Der Bericht des Vorsitzenden spiegelte das vielfältige Vereinsleben mit zahlreichen Veranstaltungen, die nicht nur von Vorstandsmitgliedern besucht und begleitet wurden, wieder. Hierbei ging er auf
– 2 Multiplikatorenlehrgänge in Walsrode
– 2 Veranstaltungen Modul D der GFFF-V an der BABZ in Ahrweiler (zusammen mit @fire)
– 2 Vorträge für den Landkreis Hildesheim
– Ausbildung des Grundlehrgang der Berufsfeuerwehr Jena sowie der Berufsfeuerwehr Salzgitter
– Ausbildung privater Kooperationspartner Helikopter
– Besuch der Feuerwehr Vila Nova de Poiares zur Anbahnung des Kooperationsvertrages
– Teilnahme Gedenkveranstaltung 50 Jahre Waldbrandkatastrophe Niedersachsen
Des weiteren nahm auch die Gremienarbeit viel Zeit in Anspruch. So gab es in der Unterarbeitsgruppe National die Fortschreibung der Ausbildungsunterlagen. Hier nahmen insbesondere die Bereiche „Fire Behavior Analyst“ (FBAN) sowie Feuereinsatz viel Zeit in Anspruch. Zusammen mit den Partnern in der Arbeitsgruppe befindet man sich auf einem guten Weg, um Standards in der Vegetationsbrandbekämpfung in Deutschland zu etablieren.
Das Jahr 2025 hatte im Gegensatz zum Vorjahr keine Übungen parat, dafür aber einige Einsätze im in und Ausland. Neben dem Einsatz im Landkreis Goslar am „Verlorenen Berg“ war man auch im thüringschen Gösselsdorf im Einsatz. Hier hat sich die Abstimmung im Bereich der Ausbildung mit den Kooperationspartnern bezahlt gemacht. Erneut wurde man auch von den portugiesischen Freunden angefordert. Insgesamt 9 Tage waren jeweils 4 Einsatzkräfte des Vereins zur Unterstützung vor Ort und haben dort unterstützt.
Auch berichtete der Vorstand über viele Termine, die für die meisten Mitglieder im Verborgenen stattfanden. So gab es 25 Videokonferenzen des Vorstandes, 20 Videokonferenzen zu diversen Themen mit externen Partnern, Termine beim Steuerberater und einige andere. Hier ging der Dank auch an Mitglieder außerhalb des Vorstandes, die diesen entlasten. Hier gab es aber auch Dank an alle Mitglieder, die verschiedene Veranstaltungen und Ausbildungen für den verein organisiert und durchgeführt haben.
In 2025 haben leider drei Mitglieder den Verein aus unterschiedlichen Gründen verlassen. Es konnten jedoch auch insgesamt 4 neue Mitglieder begrüßt werden, die das Vereinsleben der 61 aktiven Mitglieder bereichern. Diese können sich der Unterstützung der 26 Fördermitglieder erfreuen.
Anschließend ging es um die Einführung einer Ehrenabteilung. Diese wurde nach einer Abstimmung eingeführt. Die Ehrenmitgliedschaft ist für Personen innerhalb und außerhalb des Vereins, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben, die einzige Möglichkeit, diese entsprechend zu ehren.
Weiter im Verlauf ging es mit den Finanzen. Hier musste der Vorstand von einer leicht rückläufigen Finanzlage berichten. Dies ist insbesondere auf die zahlreichen Investitionen in Material und Ausbildung zurückzuführen. Hierbei war die Beschaffung von Firesheltern, trotz einer Förderung, die größte Position. Diese sorgen allerdings im Einsatzfall für eine deutliche Erhöhung der Sicherheit der eingesetzten Kräfte.
Die Wahlen des 1. Vorsitzenden und des Schriftführer standen nach Ablauf der Amtszeit von drei Jahren an. Hier wurden, unter der Wahlleitung von Sven Neumann als 2. Vorsitzenden, unser bisheriger 1. Vorsitzender Detlef „Mausi“ Maushake sowie Schriftführer Michael Bockelmann zur Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig wiedergewählt.
Zum Abschluss gab es noch einen Ausblick auf das Jahr 2026. So befindet man sich bereits in Planungen für ein Feuercamp in Ehra Lessin, die Interschutz (Unterstützung am Wildfire Camp), einen Besuch der Kooperationspartner aus Vila Nova in Deutschland, Teilnahme an einem Brennkurs der Pau Costa Foundation in Portugal. Neben den Veranstaltungen wird auch die Aus- und Fortbildung intensiviert.



